Trainieren für den Ernstfall
Reanimationstag im EvK Herne
Beim Reanimationstag der Evangelischen Krankenhäuser Herne und Castrop-Rauxel, die zum EVA Ruhr gehören, kamen zahlreiche Fachkräfte aus Medizin und Pflege in der Zentralen Pflegefachschule des EvK Herne zusammen, um ihr Wissen zur Wiederbelebung im Rahmen einer freiwilligen Fortbildung praxisnah aufzufrischen. Unter Anleitung von Dr. Julia Anna Droste, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme am EvK Castrop-Rauxel, Dr. Martin Montag, Chefarzt der Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin am EvK Castrop-Rauxel, Organisatorin und Reanimationstrainerin Isabel Seiler-Gebauer vom EvK Herne sowie weiteren Expertinnen übten die Teilnehmenden gezielt Handgriffe für den Ernstfall.
Zum Auftakt des Tagesworkshops informierten Fachvorträge über die aktuellen Reanimationsleitlinien, Kinderreanimation sowie Reanimation im Flugzeug und Schockraum. Im Anschluss trainierten die Teilnehmenden in Kleingruppen realitätsnahe Szenarien und Abläufe – besonders wichtig für Bereiche, in denen Reanimationen nur selten vorkommen. „Das Einführen eines Beatmungsschlauchs gehört für viele Pflegekräfte nicht zum Stationsalltag“, erklärte Mitorganisator Dr. Montag. „Umso wichtiger ist es, Techniken und Methoden regelmäßig aufzufrischen.“
Auf dem Programm standen unter anderem Herz-Druck-Massage, ACLS-Training, Baby-Reanimation, Airway-Management sowie das Legen eines I.O.-Zugangs. Verschiedene Übungsstationen mit Reanimationspuppen sorgten für authentische und praxisnahe Trainingsbedingungen.
Am Ende zog Isabel Seiler-Gebauer ein positives Fazit: „Die Mitarbeitenden waren sehr motiviert. Es war ein intensives und effektives Zusammentreffen, von dem alle Beteiligten viel mitnehmen konnten.“
Die Evangelischen Krankenhäuser Castrop-Rauxel und Herne sind Teil des EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr), zu dem unter anderem sieben Krankenhausstandorte in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne, Herne-Eickel und Witten gehören.
