Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme
Die Interdisziplinäre Zentrale Notaufnahme des EvK Castrop-Rauxel ist auf die Erstversorgung medizinischer Notfälle aller Art ausgerichtet. Hier werden über 17.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr notfallmedizinisch versorgt – eine Teamleistung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
Die initiale Versorgung wird durch das Team der Zentralen Notaufnahme sichergestellt. Anhand der Ersteinschätzung wird die Behandlungsdringlichkeit jeder Notfallpatientin und jedes Notfallpatienten festgelegt. Die weitere Versorgung erfolgt anhand von standardisierten Prozessen durch abgestimmte SOPs mit den Fachabteilungen. Damit ist eine hohe Versorgungsqualität gesichert.
Die Zentrale Notaufnahme verfügt nach einem umfassenden Umbau im Jahr 2023 aktuell über einen 1 Schockraum und 8 Behandlungs- und Überwachungsplätze mit einer Zentralüberwachung. Zudem ist eine 6 Betten umfassende Beobachtungsstation angegliedert.
Wir sind erweiterter Notfallversorger (Stufe 2) mit Schlaganfallzentrum und Linksherzkathetermöglichkeit sowie zertifiziertes lokales Traumazentrum.
Leitung

Chefärztin Dr. med. Julia Anna Droste
Wartezeit
Da Patient*innen häufig mit unterschiedlich schweren Erkrankungen/Verletzungen zeitgleich eintreffen, erfolgt eine Ersteinschätzung nach medizinischen Kriterien. Die Reihenfolge der Behandlung erfolgt also nicht aus der Reihenfolge des Eintreffens, sondern nach der Dringlichkeit der Behandlung.
Zudem müssen diagnostische Werte, wie Blutergebnisse, Röntgenbilder oder Computertomographien erhoben und ausgewertet werden. Dies braucht seine Zeit und dauert mitunter mehrere Stunden.
Deshalb bitten wir um Ihr Verständnis und um Geduld. Wir sind aber selbstverständlich bemüht, Ihre Wartezeit so kurz wie möglich zu halten.
Behandlungsablauf
In der Notaufnahme gilt es zuallererst, die Patientin/den Patienten bei vitaler Bedrohung zu stabilisieren und die schlimmsten Symptome zu lindern. Diese Aufgabe übernimmt das Team um eine*n Notfallmediziner*in.
In der Notaufnahme in Castrop-Rauxel stehen 6 Behandlungsplätze und 1 Schockraum zur Verfügung. Hier werden die Patient*innen zur Überwachung aufgenommen und die Untersuchungen und Behandlungen begonnen.
Stellt sich heraus, dass eine stationäre Behandlung notwendig ist, werden die Patient*innen auf die entsprechende Station begleitet. Bei ambulanter Weiterbehandlung erhalten die Patient*innen einen Arztbrief, gegebenenfalls auch Hilfsmittel wie Unterarmgehstützen oder Verbände zur Ruhigstellung. Mit diesen Unterlagen stellen sich die Patient*innen bei ihrer Haus- oder weiterbehandelnden Ärztin/ihrem Haus- oder weiterbehandelnden Arzt vor.
Patienteninformation
Wenn möglich und vorhanden, bringen Sie zur notfallmäßigen Aufnahme bitte folgende Unterlagen mit:
- Krankenversicherungskarte
- ggf. Zuzahlungsbefreiung
- Personalausweis
- aktuellen Medikamentenplan
- Allergie-, Marcumar-, Schrittmacherausweis
- Einweisungspapiere Ihrer Haus- oder Fachärztin/Ihres Haus- oder Facharztes
- frühere Arztbriefe
- Vorbefunde
- Patientenverfügung