Frauenklinik Castrop-Rauxel

In unserer Frauenklinik am EvK Castrop-Rauxel behandeln wir das komplette Spektrum gynäkologischer Erkrankungen. Unser Spezialgebiet ist die Beckenbodenschwäche. Wir nehmen eine ausführliche Ultraschalldiagnostik vor, um die Ursache für die Inkontinenz festzustellen. Auf dieser Basis entwickeln wir für Sie eine individuelle Therapie, die aus einem Beckenbodentraining, Medikamenten oder einem operativen Eingriff bestehen kann.

Behandlungsschwerpunkte

  • Minimal-invasive Chirurgie (Zertifiziert nach MIC I und MIC II)
  • Inkontinenzprobleme/Urogynäkologie/Beckenbodenschwäche (Zertifiziert nach der Deutschen Kontinenz Gesellschaft)
  • Brusterkrankungen
  • Blutungsstörung
  • Dysplasie
  • Onkologie/Tumorchirurgie (Zertifiziert nach AGO Arbeitsgemeinschaft für Onkologie)

Leitung

  • Chefarzt der Frauenklinik am EvK Castrop-Rauxel

Chefärztin
Dr. med. Nese Aral
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Mitglied DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)

Zertifiziert nach AGO (Arbeitsgemeinschaft für Onkologie)
Zertifiziert nach MIC I und MIC II
Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft

Team

Oberärzte


Roman Grabski
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Fachärztinnen


Dr. med. Anastasia Büschleb
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Mitglied DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)
Mitglied AGUB (Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und  plastische Beckenbodenrekonstruktion)
Zertifiziert nach AGUB I

Dr. med. Sybille Morch
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Assistenzärztinnen


Filiz Yurtseven
Marina Steisel
Ekaterina Valcheva

Yasemin Uluyurt-Babacan

Sekretariat

Anmeldung zur stationären oder ambulanten Behandlung, Urodynamik

Andrea Hopp
Fon 02305.102-2251
Fax 02305.102-2438

Sprechzeiten

Montag – Freitag:
12:45 - 16:00 Uhr

Mittwoch + Donnerstag:
10:00 - 16:00 Uhr

Behandlungsschwerpunkte

Minimal-invasive Chirurgie (Zertifiziert nach MIC I und MIC II)

Inkontinenzprobleme

In Deutschland leiden 12-40% der Frauen an einer Inkontinenzsymptomatik. Diese kann, ebenso wie die Senkungsproblematik, durch Schwangerschaften, Bindegewebsschwäche des Beckenbodens, Überbelastung und Elastizitätsverlust des Gewebes in den Wechseljahren entstehen. Neben dem Urinverlust können Probleme wie vaginales Fremdkörpergefühl mit Druckgefühl nach unten, unvollständige Darmentleerung, Entleerungsstörungen der Harnblase mit wiederkehrenden Entzündungen sowie Drückgeschwüre auftreten.

Bei den Inkontinenzformen unterscheidet man zwischen:

  • Belastungsinkontinenz, auch Stressinkontinenz genannt (z.B. beim Husten, Niesen, Laufen etc.)
  • Überaktive Blase mit oder ohne Dranginkontinenz
  • neurogener Inkontinenz
  • Mischinkontinenz
  • Descensus (Senkungsbeschwerden) mit versteckter Blasenschwäche

Eine genaue Unterscheidung dieser Formen ist maßgeblich für die weitere Therapie und damit für die Linderung der Symptomatik.

Unser Angebot:

  • Ultraschalluntersuchung des gesamten Beckenbodens
  • professionelle urodynamische Messung
  • diagnostische Spiegelung der Harnblase (Zystoskopie)
  • Beckenbodengymnastik
  • moderne Pessartherapie
  • Elektrostimulation der Beckenbodenmuskulatur mit Biofeedback
  • Anhebung der vorderen und ggf. hinteren Scheidenwand
  • Fixierung der hinteren, oberen Scheidenwand an einem Beckenband (sakrospinale Fixation)
  • Zügeloperation der Harnröhre durch eine vaginale Band-OP (tension free vaginal tape)
  • Entfernung der Gebärmutter durch die Scheide oder durch eine Bauchspiegelung (auch teilorganerhaltend möglich)

Brusterkrankungen

In Deutschland ist die Brustkrebserkrankung die häufigste Krebsneuerkrankung der Frau. Auf die Lebenszeit betrachtet erkrankt ca. jede 8. Frau an Brustkrebs. Daher ist eine gute Vorsorge und Diagnostik wichtig für eine Unterscheidung zwischen gutartigem und bösartigem Befund. Im Falle der Bösartigkeit sollte eine spezifische, frühzeitige und individuell geplante Therapie erfolgen.

Gutartige Veränderungen der Brust:

  • Zysten
  • Lipome (Fettgeschwulste)
  • Fibroadenome (Bindegewebsknoten)
  • Papillome der Milchgänge

Bösartige Erkrankungen der Brust:

  • Mammakarzinome (Brustkrebs) mit allen Unterformen
  • M. Paget (Krebs im Bereich der Brustwarze)
  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs)
  • Phylloides-Tumor

Unser Angebot

  • Zweitmeinungssprechstunde
  • ausführliche Ultraschalluntersuchung der Brust und der Achselhöhlen
  • Punktion von Zysten unter Ultraschallkontrolle mit Untersuchung des Sekrets auf bösartige Zellen (Zytologie)
  • Gewebeprobe (Stanzbiopsie) in lokaler Betäubung unter Ultraschallkontrolle mit feingeweblicher Untersuchung (histologischer Befund)
  • brusterhaltende Operationsverfahren
  • bei Brustkrebs mit Entfernung der Wächterlymphknoten der Achselhöhle
  • Entfernung der kompletten Brustdrüse mit Entfernung der Lymphkonten der Achselhöhle
  • interdisziplinäres Management bei Brustkrebs, d.h. wir planen mit Kollegen aus der Onkologie, Strahlentherapie, Chirurgie und Ihrem Frauenarzt die weiteren Behandlungsoptionen

Blutungsstörungen

Viele Frauen empfinden schon die normale Monatsblutung  als lästig. Wenn diese dann aus dem Takt gerät, zu häufig, zu lange oder viel zu stark auftritt, sollte eine Ursachenforschung betrieben werden, um relevante Krankheiten auszuschließen und die Lebensqualität wiederherzustellen.

Mögliche Ursachen der Blutungsstörungen können sein:

  • hormonelle Ursachen
  • gutartige Faserknoten der Gebärmutterwandschichten (Myome)
  • Polypen der Gebärmutterschleimhaut
  • Endometriose der Gebärmutterwand (Gebärmutterschleimhaut in der Muskelschicht)
  • Entzündungen
  • bösartige Tumoren der Gebärmutter

Je nach Ursache der Blutungsstörung kommen auch individuelle, nicht operative Therapieoptionen in Betracht:

  • hormonelle Therapie (oral, transdermal, Hormonspirale)
  • ESMYA ®(Ulipristalacetat) bei Myomen
  • GnRH- Analoga

Unser Angebot

  • Zweitmeinungssprechstunde
  • ausführliche Ultraschalluntersuchung der inneren Genitalorgane um gutartige Muskelknoten der Gebärmutter (Myome) oder Schleimhautpolypen darzustellen
  • operative Spiegelung der Gebärmutter (Hysteroskopie) mit Ausschabung der Schleimhaut aus Gebärmutterhals und Gebärmutterkörper inkl. feingeweblicher Untersuchung
  • operative Hysteroskopie mit Abtragung von Polypen und Myomen von der Gebärmutterinnenfläche
  • dauerhafte Verödung der Gebärmutterschleimhaut mit elektrischem Goldnetz (Novasure®)
  • Entfernung von Myomknoten an der Gebärmutteraußenwand durch eine Bauchspiegelung (Myomenukleatio)
  • Teilentfernung des Gebärmutterkörpers durch eine Bauchspiegelung (LASH)
  • Entfernung der gesamten Gebärmutter durch die Scheide, ggf. mit zusätzlicher Bauchspiegelung (LAVH/TLH)
  • Entfernung der Gebärmutter durch einen Bauchschnitt

Dysplasie

Onkologie/Tumorchirurgie (Zertifiziert nach AGO Arbeitsgemeinschaft für Onkologie)

Station

Station II, Gynäkologie    

Schwester Petra Lückel
Stationsleitung
Fon 02305.102-2451

Ambulanz

Franziska Ilgner
Nurcan Burunc

Fon 02305.102-2505

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