Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom)

Gebärmutterkörperkrebs entsteht aus den Zellen der Gebärmutterschleimhaut, meist bei Frauen über 50 Jahren und ist die häufigste Krebserkrankung des weiblichen Genitals.

Symptome

Eine Blutung nach den Wechseljahren ist ein Warnsignal und muss abgeklärt werden. Auch ungewöhnlich starke Periodenblutungen oder Zwischenblutungen können ein Hinweis sein.

Diagnose

Besteht der Verdacht auf ein Endometriumkarzinom wird eine Gebärmutterspiegelung  und eine Ausschabung  durchgeführt. Das Gewebe wird dann unter dem Mikroskop untersucht. Bestätigt sich der Verdacht sind weitere Untersuchungen nötig, z. B. Röntgenuntersuchung des Brustkorbes, Ultraschall des Bauchraums oder eine Computertomografie.

Therapie

Operation

Die wichtigste Behandlungsmethode ist die Operation. Die Ausdehnung des Eingriffes ist abhängig von der Tumorausbreitung und den Eigenschaften des Tumors. Häufig genügt die Entfernung der Gebärmutter  mit beiden Eierstöcken. Oft müssen die Lymphknoten im kleinen Becken und entlang der großen Bauchgefäße entfernt werden.

Bestrahlung

Nach der Operation kann bei Vorliegen von Risikofaktoren eine Bestrahlung notwendig sein. Die Bestrahlungsmethode ist abhängig von der Tumorausbreitung und kann wird durch die Scheide oder in der Kombination mit der Bestrahlung durch die Haut erfolgen.

Chemotherapie

In höheren Tumorstadien kann nach der Operation eine Chemotherapie notwendig sein. Der Einsatz der zur Anwendung kommenden Medikamente ist abhängig vom Tumorstadium und der Tumorart.

Hormontherapie

In einigen Fällen werden bei fortgeschrittenem Tumor oder einem Rückfall Hormone oder Antihormone zur Behandlung eingesetzt. Zu den verwendeten Medikamenten zählen Gestagene oder Antiöstrogene.

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