30.08.2021 14:03

Freundliche Räume wirken beruhigend

EvK nimmt neue Akutstation in Betrieb – Rund 7 Mio. Euro


Oberärztin Ulrike Starmann-Friedrich mit Chefarzt Prof. Dr. Udo Bonnet

Pünktlich zum geplanten Termin nimmt die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel ihre neue Akutstation in Betrieb. Der dafür erstellte Erweiterungsbau wurde auf den ehemaligen OP-Bereich des EvK aufgesetzt. Rund 7 Mio. Euro Investitionskosten war die neue Station Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, wert. Der Bau umfasst 900 Quadratmeter und bietet Platz für 16 Betten.

Im Rahmen dieses Projekts sind Räumlichkeiten entstanden, die Oberärztin Ulrike Stratmann-Friedrich zum Schwärmen bringen. Als ärztliche Leiterin der Station waren sie und Klinik-Chefarzt Prof. Dr. Udo Bonnet von Anfang an in die Bauplanung miteinbezogen, damit für die Umsetzung ihres medizinischen Konzepts optimale Rahmenbedingungen entstehen konnten. „Ich bin sehr froh, dass wir auf der neuen Akutstation sehr moderne Bedingungen für noch mehr positive Stimulationen schaffen konnten, aber andererseits bei Bedarf auch von belastenden Reizen abschirmen können“, sagt Prof. Dr. Udo Bonnet.

Ulrike Stratmann-Friedrich ist besonders begeistert von der Tatsache, dass es einen eigenen Außenbereich gibt, der nur für die Patient*innen der Station zugänglich ist. Er besteht aus einer teilüberdachten Dachterrasse und einem begrünten Innenhof. „Gerade für unsere Patienten, die sich in einer akuten Ausnahmesituation befinden, ist eine beruhigende Atmosphäre wichtig. Licht, räumliche Weite üben hier eine unterstützende Wirkung für die seelische Gesundung aus“, erklärt die Oberärztin.

Neben den Krankenzimmern gibt es einen Aufenthaltsraum mit anschließender Stationsküche, die gleichzeitig für Aktivierungsmaßnahmen, wie z.B. gemeinsames Backen, genutzt werden kann. Ein Therapieraum bietet die Möglichkeit für Ergo- und Gesprächstherapien, aber auch für vertrauliche Gespräche zwischen den Patient*innen und ihren Angehörigen. Für die Sicherung der Privatsphäre der besonders schutzbedürftigen Kranken garantiert ein Aufnahmezimmer, das bei Notaufnahmen sofort direkt von der Zentralen Notaufnahme aus erreicht werden kann.

Betreut werden die Patient*innen von einem multiprofessionellen Behandlungsteam. Es besteht aus examinierten Pflegekräften, z.T. mit zusätzlicher Fachpflegeausbildung, einem Sozialarbeiter, einem Stationsarzt und einer Oberärztin. Dieses Kernteam wird ergänzt durch Mitarbeitende der Ergotherapie und der Bewegungstherapie sowie durch einen psychologischen Mitarbeiter, der psychotherapeutische Einzel- und Gruppentherapien durchführt.








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