19.03.2021 10:51

Darmkrebs-Vorsorge kann Leben retten

EvK Castrop-Rauxel: Telefonsprechstunde am 25. März


Traditionell steht im März das Thema Darmkrebs im Mittelpunkt des Gesundheits-Interesses. „Dies darf trotz der aktuellen Corona-Lage nicht vergessen werden“, warnt Dr. Christian Kühne, Chefarzt der Klinik für Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel. Gerade Darmkrebs ist ein Krebs, der rechtzeitig festgestellt, gut zu behandeln ist. In einer Telefonsprechstunde am 25. März steht Dr. Kühne gemeinsam mit dem Gastroenterologen und Chefarzt der EvK-Klinik für Innere Medizin und Altersmedizin, Christoph Schildger, für Fragen rund ums Thema zur Verfügung.

Darmkrebs entsteht über verschiedene Vorstufen. Deshalb ist eine Vorsorgeuntersuchung von elementarer Bedeutung und trägt entscheidend zum Heilungserfolg bei. Denn je früher z.B. Polypen entfernt werden, desto geringer ist die Chance, dass sie entarten. „Die Entfernung können wir Gastroenterologen zum Teil bereits während der Untersuchung unaufwändig auf endoskopischem Wege vornehmen, ohne dass der Patient zu einem weiteren Eingriff erscheinen muss“, sagt Christoph Schildger.

Darmspiegelungen erfolgen täglich routiniert und sicher in einer gastroenterologischen Praxis, aber auch am EvK.  Jährlich werden fast 1.000 Koloskopien durchgeführt. Trotzdem gibt es noch immer eine ganze Reihe Menschen, die Angst vor einer solchen Untersuchung haben. „Dabei braucht sich niemand Sorgen zu machen, denn durch die Gabe eines niedrig dosierten Schlafmittels bekommen die Patienten nichts von der Darmspiegelung mit“, erklärt der Gastroenterologe.

Sollte ein Tumor diagnostiziert werden, ist es wichtig, dass die Behandlung so schnell wie möglich einsetzt. Am EvK arbeiten mehrere Fachdisziplinen eng zusammen und können kurzfristig die erforderlichen Therapiemaßnahmen zusammenstellen. „Entscheidend ist, dass der Betroffene engmaschig betreut wird und ein Behandlungsschritt unverzüglich auf den nächsten erfolgen kann. Das Zusammenwirken der Disziplinen spielt dabei eine wichtige Rolle“, betont Dr. Christian Kühne.

Abgesehen von einer Vorsorge, die ab dem 50. Lebensjahr ratsam ist, gibt es aber auch verschiedene Beschwerden, die die Betroffenen ernst nehmen sollten. Dazu gehören krampfartige Schmerzen im linken Unterbauch, sehr unregelmäßiger Stuhlgang, mit Schmerzen verbunden, Blut im Stuhl, teerfarbener Stuhl, starke Gewichtsabnahme und Blutarmut. Diese Symptome können jedoch auch auf andere Erkrankungen hinweisen, was eine medizinische Abklärung umso wichtiger macht.

Individuelle Fragen beantworten die Experten während der Telefonsprechstunde am 25. März von 16 bis 18 Uhr. Sie erreichen die Mediziner unter folgenden Rufnummern: Dr. Christian Kühne (02305.102-2171) und Christoph Schildger (02305.102-2471).


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