Aktuelles
Januar 2012

Mit wehenden Fahnen ins Jubiläumsjahr
EvK Herne feiert 125. Geburtstag - Zahlreiche Veranstaltungen geplant

Seit dem 11. Januar wehen vier blaue Fahnen vor dem Evangelischen Krankenhaus Herne. Sie verkünden weithin sichtbar, dass das EvK in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag feiert. Mit 25 Betten fing alles an - heute sind es 451, die für die stationäre Betreuung der Patienten zur Verfügung stehen. Dazwischen liegen 125 ereignisreiche Jahre, die in einer Chronik festgehalten worden sind. Bei der Auftaktveranstaltung für das Jubiläumsjahr verwies Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, nicht ohne Stolz auf die Leistungen aller Mitarbeitenden, denen diese Entwicklung zu verdanken ist. „Kompetenz, Innovation, Menschlichkeit lautet unser Motto und das wollen wir auch weiter verfolgen“, sagte er.

Die Jahreslosung der evangelischen Kirche „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ übertrug Superintendent Reiner Rimkus auf das EvK. Er stellte das Evangelische Krankenhaus als eine Einrichtung dar, die 125 Jahre lang dafür gesorgt hat, dass Menschen, die durch Krankheit geschwächt waren, gestärkt wieder nach Hause gehen konnten. „Schwachheit kann man sich erlauben, das EvK hilft“, lautete seine Schlussfolgerung.

Oberbürgermeister Horst Schiereck würdigte den maßgeblichen Anteil des EvK an der Entwicklung des Gesundheitsstandorts Herne zu einer bedeutenden Adresse in der Region. „Die Bürger unserer Stadt wissen, dass es Ihr Ziel ist, immer auf dem neuesten medizinischen Stand zu sein“, so Horst Schiereck an die Adresse der Krankenhausleitung.

Einen kurzweiligen Blick in die Geschichte des EvK bot Pfarrer Frank Obenlüneschloß, Theologischer Direktor der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft. Er berichtete von Sumpfgebieten, Malaria und Kuhpocken, von ostpreußischen Masuren und der Konkurrenz zwischen der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde. Dass das EvK Herne schon immer ein Krankenhaus mit reger Bautätigkeit war, ist auch in den Anfangsjahren zu erkennen. Bereits sieben Jahre nachdem das Haus eröffnet worden war, musste schon ein erster Anbau her, weil die Zahl der Patienten so stark angestiegen war.

Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung bot Heinz-Werner Bitter noch einen kurzen Ausblick auf das Programm des Jubiläumsjahres. Als nächstes steht eine Historische Ausstellung an, die an beiden Standorten des EvK in Herne-Mitte und Herne-Eickel am 22. Februar eröffnet wird. Jeden Monat wird es eine Veranstaltung geben. Darüber hinaus feiern im Mai die Palliativstation ihr 20jähriges und der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) sein 15jähriges Bestehen.