| Aktuelles |
Dezember 2011
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Sprachbuch für türkische Patienten erschienen |
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Die drei Standorte der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel bieten ab sofort türkischen Patienten, die Sprach- und Verständnisprobleme haben, eine besondere Hilfestellung an. Der Bochumer Dolmetscher, Übersetzer und Sprachlehrer Ethem Yilmaz hat ein Sprach- und Integrationsbuch mit dem Schwerpunktthema Gesundheit verfasst, das türkischen Bürgern die Chance bietet, sich Ärzten und Pflegekräften verständlich zu machen und gesundheitliche Probleme zu artikulieren. Das Buch wird an den Patientenaufnahmen, auf den Stationen und in den Krankenhausbüchereien ausliegen. „Als Gesundheitsunternehmen sehen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung darin, Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Und das geht für uns weit über das rein Medizinische hinaus“, erklärten Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter und Prokuristin Brunhild Schmalz bei der offiziellen Vorstellung des türkisch-deutschen Sprachbuches. Die besonderen Bedürfnisse türkischer Patienten finden bereits seit vielen Jahren Berücksichtigung in der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft. So steht auf dem Speiseplan eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die speziell für diese Patientengruppe angeboten werden, wie z.B. das Joghurtgetränk Ayran. Entsprechenden Aufschluss gibt eine türkische Speisekarte. |
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Ein weiteres wichtiges Anliegen war es, den zumeist muslimischen türkischen Patienten einen Raum zu bieten, für Gebete und innere Einkehr. Deshalb gibt es zusätzlich zur christlichen Kapelle in Herne-Mitte und Herne-Eickel einen muslimischen Gebetsraum. Im EvK Castrop-Rauxel ist eine solche Möglichkeit ebenfalls geplant. Darüber hinaus wurde in den Pflegeleitlinien in Absprache mit der EvK-Krankenhausseelsorgerin und Islam-Beauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Herne/Castrop-Rauxel Katharina Henke festgelegt, welche besonderen Aspekte bei der Pflege muslimischer Patienten zu berücksichtihen sind. Das betrifft das Thema Scham ebenso wie den Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen. Innerbetriebliche Fortbildungen unterrichten die Mitarbeitenden ebenfalls über diese Themen. Das Sprach- und Integrationsbuch wurde finanziert und gefördert durch das Umweltbundesamt, den Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) und durch den Evangelischen Verbund Ruhr (EVR). |
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