28.09.2017 09:44

Hilfe beim fortgeschrittenen Parkinson-Syndrom

Info-Veranstaltung am 4. Oktober im EvK Castrop-Rauxel


Dr. Ralf Kuhlmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie, EvK Castrop-Rauxel

Vor 200 Jahren wurde die Parkinson–Erkrankung zum ersten Mal diagnostiziert. Seitdem hat sich viel auf dem Gebiet der Medizin getan, auch wenn die Krankheit bis heute noch nicht heilbar ist. Doch frühzeitig erkannt und behandelt, lässt sich für die Betroffenen ein Höchstmaß an Lebensqualität erzielen. Die Klinik für Neurologie informiert am 04. Oktober im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel Betroffene und Fachmediziner über die neuesten Erkenntnisse zur Behandlung des fortgeschrittenen Parkinson-Syndroms.

EvK-Chefarzt Dr. Ralf Kuhlmann wird zunächst das Behandlungskonzept der Parkinsonschwerpunktstation an der Grutholzallee vorstellen. Die Station existiert seit zwei Jahren und bietet ein breit gefächertes Leistungsspektrum, das speziell auf Morbus Parkinson ausgerichtet ist.

Im Anschluss daran befasst sich Priv.-Doz. Dr. Lars Wojtecki, Universitätsklinik Düsseldorf, mit aktuellen Behandlungsverfahren, die sich bei Patienten mit fortgeschrittenem Parkinson-Syndrom als besonders wirksam erwiesen haben.

Zum einen handelt es sich dabei um Hirnschrittmacher und zum anderen um Medikamentenpumpen. Da beide Verfahren einen starken Eingriff in den Körper bedeuten, wird es bei der Veranstaltung darum gehen, detailliert zu beleuchten, für welchen Patienten-Typus sich welches Verfahren am ehesten anbietet.

Die kostenlose Veranstaltung, die in der Kapelle des EvK, Grutholzallee 21, stattfindet, beginnt um 16.30 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Zur Stärkung steht ein Imbiss bereit.