13.04.2017 09:53

Angehörige jederzeit willkommen

Intensivstation EvK Castrop-Rauxel zum 3. Mal ausgezeichnet


Pflegedienstleitung Iris Fath (1.v.l.) mit dem Intensiv-Team

Die Intensivstation ist deutlich abgegrenzt vom üblichen Stationsbetrieb. Die Türen öffnen sich erst dann, wenn man anklingelt, seinen Namen und seinen Besuchswunsch genannt hat. Das ist aber auch die einzige Einschränkung, die Besucher der Intensivstation am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel erleben. Zum dritten Mal in Folge wurde der Station nach eingehender Prüfung durch die Stiftung Pflege das Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ verliehen.

In der Praxis bedeutet dies, dass für Angehörige von Intensivpatienten die Türen stets dann offen stehen, wenn es die individuelle Situation zulässt. „Unsere Patienten sollen die ihnen wichtigen Menschen so oft wie nötig in ihrer Nähe haben dürfen“, betont Pflegedienstleiterin Iris Fath. Deshalb lehne man starre Besuchszeiten ab. Schließlich gelte es, bei jedem Patienten andere Bedürfnisse zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund des körperlichen und seelischen Zustands des Betroffenen treffen Ärzte und Pflegepersonal gemeinsam mit den Angehörigen die Besuchsregelung, die für den Genesungsprozess des Patienten die zuträglichste ist.

Durch die offenen Besuchszeiten bieten sich für die Angehörigen dazu wesentlich mehr Möglichkeiten, um Rücksprache zu halten und damit umfassend über die gesundheitliche Situation des Kranken informiert zu werden.
Auch das auf vielen Intensivstationen noch geltende Verbot, Kinder unter 16 Jahren nicht auf die Station zu lassen, besitzt keine Gültigkeit am EvK Castrop-Rauxel. Die Pflegekräfte sprechen Empfehlungen aus, weisen auf mögliche psychische Probleme hin, überlassen aberletztendlich den Eltern die Entscheidung.

Kontakt:
EvK Castrop-Rauxel
Pflegedienstleitung
02305.102-2372