26.01.2017 09:36

Gefäßuntersuchung mindert Schlaganfallgefahr

Experten trafen sich zum 11. Angiologischen Symposium


Dr. Shoaeddin Damirchi, Prof. Dr. Martin Zwaan, Dr. Jürgen Jahn und Prof. Dr. Kai Balzer (v.l.).

Jährlich erleiden deutschlandweit rund 40.000 Menschen einen Schlaganfall, der auf eine Verengung der Halsschlagader zurückgeht. Im Rahmen des 11. Angiologischen Symposiums luden die Chefärzte Dr. Jürgen Jahn und Dr. Shoaeddin Damirchi ins Evangelische Krankenhaus Castrop-Rauxel ein, um Mediziner aus dem Klinik- und dem niedergelassenen Bereich über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zu informieren.

Ein Schlaganfall trifft die meisten Menschen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Viele tragen Folgeschäden davon, die sie in ihrem Alltagsleben teilweise massiv einschränken. „Wir möchten durch eine präzise Diagnostik bereits im Vorfeld ansetzen, damit es erst gar nicht zu einem Schlagfall-Ereignis kommt“, sagt Dr. Jürgen Jahn, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am EvK Castrop-Rauxel.

Liegt eine Verengung der Halsschlagader vor, so hat sich eine Operation seit Jahren bewährt. Aber auch interventionelle Verfahren, d.h.  therapeutische Eingriffe, die nicht vom Chirurgen, sondern vom Gefäßmediziner aisgeführt werden, haben in der Behandlung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Symposium bot mit seinen Referenten Prof. Dr. Kai Balzer und Prof. Dr. Martin Zwaan einen aktuellen Überblick über den Stellenwert dieser beiden Varianten der Therapie der Halsschlagader.